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Die vertikalen Windbrücken werden nur genutzt, wenn die Périnetventile nicht betätigt werden. Sie gehören somit zur Gesamtlänge des Rohres. Bei Ventilbetätigung subtrahiert sich die Länge der Windbrücke, so dass die „fehlende“ Länge durch eine längere Ventilschleife ausgeglichen wird. Dieser Ausgleich schafft eine nahezu stimmige Rohrlänge zur Verbesserung der Intonation.
Albert Meredith hebt in seinem Patentantrag aber andere Vorteile hervor.
So sollen die Windbrücken einen gleichmäßigen Strömungswiderstand gewährleisten, unabhängig davon, ob die Ventile betätigt werden oder nicht. Zudem dienen die Luftdurchgänge in einer Ebene angeblich der Verbesserung der Luftströmung.
Die Patentbegründung ist wohl eher der Versuch, nicht mit dem drei Jahrzehnte älteren Patent von Conn & Dupont zu kollidieren.
Die Signatur auf dem Schallstück lautet: THE Meredith / OPEN TONE / Cornet / MARION, O.
Die Ventile sind mit 37 / 38 / 39 gekennzeichnet. Das in B gestimmte Instrument ist mit einem Umschaltventil zur Stimmung A ausgestattet. Das mittlere Ventil ist auf der gegenüber liegenden Seite mit "PAT.D / 1909 / OTHERS PEND`G / 2682" gestempelt, wobei die Seriennummer 2682 auf das Baujahr 1911 deutet.
Die rote Linie zeigt den Windverlauf über alle "Windbrücken" auf der Rückseite, wenn kein Ventil betätigt wird.
Und hier der Windverlauf, wenn alle Ventile betätigt werden.

Die Reproduktion der Inhalte und Abbildungen ist ohne schriftliche Genehmigung von Dirk Arzig nicht erlaubt. | Brass Tacks bedeutet im übertragenen Sinne - das Wesentliche -