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Das Drehventil geht auf die Aktivitäten von Friedrich Blühmel und Heinrich Stölzel in der Zeit um 1818 zurück. Die ersten Drehventilkonstruktionen waren aber noch mit einigen Mängeln behaftet.

Im Jahr 1835 ließ sich der Wiener Joseph Riedl ein Drehventil patentieren, welches in Funktion und Aussehen dem heutigen Drehventil schon sehr nahe kam. Ihm folgten natürlich noch zahlreiche kleinere und größere Neuerungen.

Die rasche Verbreitung der Drehventile geschah zuerst in Deutschland, Österreich und Italien. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Varianten des Drehventils auch zunehmend in Amerika verwendet. 


Aus einem Katalog von der Fa. Ackermann & Lesser in Dresden um 1910.

Der Hang zum Drehventil im damals noch "weit entfernten" Amerika begründete sich wahrscheinlich im starken Exportgeschäft Deutschlands und der Auswanderung von ausgebildeten Instrumentenmachern mit "Dreventil-know how". In den USA waren vor allem die Varianten – Side action rotary valves – (SARV) und – Top action rotary valves – (TARV) gebräuchlich. Frankreich und England zeigten dem Drehventil schon immer die kalte Schulter. In diesen Ländern wurden zu Beginn der Ventilära vorzugsweise die Stölzelventile und später die Périnetventile eingesetzt.
Bereits vor 1870 war dann auch in Amerika das Périnetventil auf dem Vormarsch.

Trompeter eines deutschen Blasorchesters

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