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Ein Tenorhorn in B-Stimmung von Max Bernhard Martin aus Markneukirchen mit kompensierenden Drehventilen. Bereits 1914 ließ Max. B. Martin kompensierende Périnetventile patentieren, die aber vom üblichen Finger-Einsatz (Applikatur) beim Spielen mit 3 Ventilen abwichen. Er versuchte deshalb in den Folgejahren einen Weg zu finden, der die bei den Musikern gewohnte Spielweise ermöglichte. Im Jahr 1925 meldete Max B. Martin dann erneut ein Patent an. Diesmal mit kompensierenden Drehventilen und der passenden Applikatur.
Es ist ein sehr durchdachtes und kompliziertes System von Kompensationsventilen, welches jedoch aufgrund der spürbaren Schwerfälligkeit der beiden vierstöckigen Ventileinsätze und der hohen Fertigungskosten erfolglos blieb. Es wurden wahrscheinlich nicht mehr als ein paar Dutzend Instrumente mit diesem Kompensationssystem gebaut.


Die Signatur lautet - System Max B. Martin / No. 34 / D.R.-Patent a. - . Der kleine Buchstabe a. in der Signatur deutet auf den Umstand, dass zum Zeitpunkt der Herstellung des Instrumentes das Patent bereits angemeldet war, aber noch nicht erteilt wurde.
Die einzelnen Teile der Ventilmaschine sind mit der Nr. 3 und den üblichen Punkten gekennzeichnet.


Max B. Martin signierte und nummerierte seine kompensierenden Instrumente offensichtlich nur in der Zeitspanne zwischen der Patentanmeldung und der Erteilung, um sein geistiges Eigentum zu schützen. Danach gab es ja einen klaren Bezug vom erteilten Patent zum Erfinder, so dass eine Signatur für abkömmlich gehalten wurde. Zudem war Max B. Martin bestimmt selbst davon überzeugt, dass diese komplizierte Konstruktion so schnell keiner ohne Lizenz kopieren würde. Er erhielt sein Patent im September 1925 unter der Nr. 434890. Das hier gezeigte Tenorhorn wurde somit vor dem September des Jahres 1925 gebaut.
Die rote Linie zeigt den Windverlauf, wenn kein Ventil betätigt wird.
Und hier der Windverlauf, wenn alle Ventile betätigt werden.---------------Für weitere Fotos, bitte hier unten auf - Weiter - klicken.
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