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Eine grausam geschundene Trompete mit drei Stölzelventilen. Die Ventile haben zur Führung des Ventileinsatzes keine Querschrauben im Gehäuse, wie das zuvor gezeigte Cornet von Guillouard.
Zur Vermeidung einer Verdrehung wird hier eine innere Kapsel mit einem rechteckigen Durchstich verwendet, die ihrerseits die eckige Schubstange mit der Feder aufnimmt.
Aufgrund der erheblichen Schäden am Instrument wird zurzeit auf eine Restaurierung verzichtet, da die Eingriffe in die Originalsubstanz außerordentlich hoch wären.
Instrumente in diesem Zustand sind nicht selten im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte aus Unkenntnis und aufgrund ihres kaputten Eindruckes in den Müll geworfen worden. Dieses Schicksal musste die Trompete zum Glück nicht erleben, da sie das einzige mir bekannte Instrument ist, welches durch die aufgelötete Plakette dem Instrumentenbauer Ludwig Schuster aus Markneukirchen bildhaft klar zugeordnet werden kann. Die Unvollständigkeit der Signatur ändert daran nichts.

Gebaut wurde das Instrument in den Jahren um 1855, bevor Ludwig Schuster 1861 mit weiteren Gesellschaftern die Instrumentenmanufaktur Schuster & Co. gründete.

Die Reproduktion der Inhalte und Abbildungen ist ohne schriftliche Genehmigung von Dirk Arzig nicht erlaubt. | Brass Tacks bedeutet im übertragenen Sinne - das Wesentliche -